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Carina Mollner

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Kauftipps BMW E30

Der BMW E30 ist unter Tunern ein sehr beliebtes Automobil. Egal welche Generation, jede hatte als Gebrauchtwagen mit umgebördelten Radläufen, Tieferlegung und Karosserieverbreiterungen zu kämpfen. Darunter litt zeitweise nicht nur das Image der 3er-Generation, sondern auch das des E30. 

Eckdaten

Baujahr: 1982-1994

Motoren:
Vierzylinder mit 1.6 bis 1.8 Liter Hubraum 
Sechszylinder mit 2.0 bis 3.2 Liter Hubraum

Leistung: 90-238 PS

Karosserievarianten:
Zweitürige Limousine
Viertürige Limousine
Cabriolet
Baur-Cabriolet
Touring

Auto vor Backsteinwand, Oldtimer-Fotografie

Anfällige Karosserie

Der erste Hinweis zum Kauf eines BMW E30 lautet daher: auf die Originalität achten. Denn auch eine unangetastete Karosserie bringt ein paar Schwachstellen mit. Eine davon sind die unteren vorderen Kotflügelkanten hinter den Rädern. Hinter den Innenkotflügeln sammeln sich gelegentlich Schmutzreste, die die Wasserabläufe verstopfen können. Die Folgen: Es gammelt dort, an der A-Säule und am vorderen Schwellerende. Hier liegen die sogenannten Knotenbleche, für die es keine originalen Ersatzteile gibt. Hier sollten keine unprofessionellen Schweißnähte oder gar Löcher zu sehen sein. Eine Reparatur ist sehr zeitaufwendig. 

Die hinteren Radläufe des E30 sind werksseitig ab der Mitte des Radlaufbogens nach hinten gebördelt. Um noch mehr Platz für breite Reifen zu haben, kann es hier sein, dass das Blech gewaltsam verbogen wurde. Eine weitere Schwachstelle ist die hintere Abschleppöse. Hier rostet es bei vielen Exemplaren. Außerdem zeigt sich die braune Pest auch gern an Scheibenrahmen oder im Batteriekasten des Motorraums. 

Solide Technik

Da die Technik des 3er-BMW E30 recht solide ist, hängt die Kaufentscheidung von der Substanz der Karosserie ab. Trotzdem gilt es auch in Sachen Technik einiges zu beachten. Die M10-Motoren sind dabei etwas pflegeleichter als die M40-Variante. Bei hoher Laufleistung des M10 kann es zum Fressen des Wasserpumpenlagers kommen. Beim M40 lautet das Stichwort: Zahnriemen. Der sollte regelmäßig gewechselt werden und ab 200.000 Kilometern auch die Pleullager.

Die Sechszylinder-Motoren (M20) sind ebenfalls robust. Weist der BMW Störungen im Leerlauf auf, kann das an einer verschlissenen Verteilerkappe liegen. Bei beiden Motorvarianten kann ein Klackern in der Warmlaufphase auf eine eingelaufene Nockenwelle hindeuten. Am Getriebe neigt der Simmerring zur Undichtigkeit. 

Die Preise steigen

Je nach Motorisierung und Ausstattung muss man tiefer in die Tasche greifen. Für einen 318i Zweitürer aus dem Bauzeitraum zwischen 1982 und 1987 zahlt man in gepflegtem Zustand laut dem Portal Classic Analytics rund 10.000 Euro. Für einen 320i aus dem gleichen Bauzeitraum schon gute 13.000 bis 14.000 Euro. Der M3 mit 215 PS ist inzwischen etwa 82.000 Euro wert. 

Fazit

Grundsätzlich ist der BMW 3er E30 ein solides Auto. Er eignet sich besonders für den Einstieg in die Youngtimer-Szene, da sich der Preis im Vergleich zu anderen Klassikern noch in Grenzen hält. Außerdem zeigt sich das Modell preisstabil. Kleine Reparaturen können von technikaffinen Hobbyschraubern auch selbst erledigt werden. Dennoch kann man viel Geld sparen, wenn man sich die Zeit nimmt, nach einem Modell mit guter Karosserie zu suchen. 

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